
POL-Foto: Mag. Michael Knopp (l.) und Gemeinderat Florian Lang beim Gespräch über die Machbarkeitssrudie Passionsausstellung
Oberammergau – Ende März leitete Museumsberaterin Dr. Claudia Haas von der Haas Consult Wien bei der Frühjahrsakademie des Bayerischen Landesamtes für Denkmalspflege einen Workshop „Machbarkeitsstudien“. Am 18. April werde sie dem Gemeinderat eine solche Studie für eine Passionsaussteööung präsentieren, informierte ihr Mitarbeiter Mag. Michael Knopp jetzt im Theatercafe den Vorstand des Historischen Vereins.. Man habe zunächst den Bestand an Kostümen, Requisiten und Archivmaterial gesichtet und die Räume inspiziert, die für eine ständige Ausstellung infrage kämen. Dabei sei klar geworden, dass für die geplante Ausstellung eine eigene Halle mit mindestens 1000 Quadratmetern Fläche notwendig sei. Die Vorstandsmitglieder des HVO legten Mag. Knopp dar, was aus ihrer Sicht bei der Ausstellung berücksichtigt werden sollte. Da wurden Bühnenmodelle und Aufführungen früherer Jahre ebenso genannt wie alte Textbücher und Musik. Auch die Volksfrömmigkeit und ihre Verbindung zur Schnitzkunst sowie die Bedeutung der Passion für jeden Einzelnen sollten dargestellt werden. Was davon alles machbar ist, wieviel es kosten würde und ob es bezahlbar wäre, das werden künftige Beratungen zeigen.