Karl Maria Härtle koordiniert die Arbeit am Geschichtsführer
Karl Maria Härtle koordiniert die Arbeit am Geschichtsführer

Rückblick und Ausblick auf die Aktivitäten des Historischen Vereins Oberammergau hielt dessen Vorsitzender Franz Kümmerle in der Jahresversammlung am Freitag im Gasthof Zum Stern. Da gab es unter anderem Vorträge über die Viktorianer und deren Besuch der Passionsspiele, über die frühkirchlichen Verhältnisse in Oberbayern und den 30jährigen Krieg im Oberland. Im Murnauer Moos war man alten Flurnamen auf der Spur. In Schweinfurt besuchte man die Bayerische Landesausstellung und in Oberammergau die Ausstellung zur Geschichte der NATO. Für das nächste Jahr steht ein Termin schon fest. Am 31. Januar gibt es einen Vortrag über die Römer im Staffelseegebiet. Nach Landsberg soll eine Exkursion in die dortigen Bunkeranlagen führen, die von KZ-Häftlingen in die Erde gegraben wurden und in denen die Nazis Flugzeuge bauten. Weiter stehen Besuche des Römermuseums in Epfach und der Landesausstellung „Ludwig der Bayer – Wir sind Kaiser“ in Regensburg auf dem Programm. Nur langsam kommt die Arbeit an einem Geschichtsführer durch Oberammergau voran, über die Projektleiter Karl Maria Härtle (Foto) berichtete. Zu dem 2012 neu gestarteten Vorhaben – ein erster Anlauf für einen Ortsführer war vor zehn Jahren mangels Mitarbeitern gescheitert - seien „einige sehr nützliche Beiträge eingegangen“, andere seien „versprochen und zugesagt“ worden. Härtle hofft, im nächsten Sommer oder Herbst das Manuskript vorlegen zu können. In Zukunft will der Verein, so Vorsitzender Kümmerle, mit dem Förderverein Oberammergau-Museum und Pilatushaus und dem Historischen Arbeitskreis Unterammergau zusammenarbeiten Erste Kontakte seien schon geknüpft.